Aktuelle News

17.03.2017
Zuwachs im Vorstand der REMAG AG
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15.01.2016
Bewehrungstechnik ab sofort wieder am Standort Nürnberg
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18.02.2015
Vorberichterstattung zur R+T 2015
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Trinkwasserhygiene
Hintergründe der Legionellenprüfung

Legionellen sind ein natürlicher Bestandteil unseres Grundwassers und der Oberflächengewässer. Obwohl nur in geringer Konzentration, ist daher ein Vorkommen in dem von Wasserwerken geliefertem Trinkwasser möglich.
Kritisch wird es jedoch erst, wenn die Bakterien sich z.B. in Warmwasseranlagen in ihrem bevorzugten Temperaturbereich von 25-45°C vermehren können. Das Risiko der Ausbreitung steigt, wenn das Wasser über längere Zeiträume steht.
Abtöten lassen sich diese Bakterien innerhalb weniger Minuten, wenn man das Wasser auf über 60°C erhitzt. Warmwasseranlagen verfügen oft über eine sogenannte Legionellenschaltung, mit der die abtötende Temperatur aktiviert wird. Schutz bietet dies jedoch nur kurzfristig, denn sobald neue Bakterien von außen in die Anlage gelangen und die Vermehrungstemperatur erreicht wird, beginnt das Problem von neuem.

Bei einer erhöhten Konzentration können Legionellen die für den Menschen höchst gefährliche Legionärskrankheit oder das Pontiac-Fieber auslösen.

Durch die regelmäßige Untersuchung potenzieller Vermehrungsorte mindert die gesetzliche Untersuchungspflicht also unser Risiko, mit kontaminiertem Trinkwasser infiziert zu werden. Wird bei den Proben eine erhöhte Konzentration der gefährlichen Bakterien festgestellt, kann und muss sofort reagiert werden.

Wer seinen Pflichten als betroffener Anbieter nicht nachkommt, gefährdet nicht nur die Anlagennutzer, sondern begeht

  • gemäß §24 TrinkwV auch eine Straftat, wenn er fahrlässig oder vorsätzlich mikrobiologisch oder chemisch verseuchtes Trinkwasser zur Verfügung stellt. Dies kann bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe mit sich ziehen!
  • gemäß §25 TrinkwV auch eine Ordnungswidrigkeit, wenn Anzeige-, Untersuchungs-, Aufzeichnungs- oder Unterrichtungspflichten nicht eingehalten werden oder die Trinkwasserversorgungsanlage nicht ordnungsgemäß instand gehalten oder betrieben wird. Die Geldbuße kann hier bis zu 25.000 € betragen.

Kontaktieren Sie Ihren Spezialisten für Legionellenuntersuchungen im Erzgebirge (Annaberg-Buchholz) am besten noch heute!